Rückmeldung einer Teilnehmerin

Im Rahmen der Gesundheitswochen "Festival der Sinne" habe ich im letzten Sommer eine Atemstunde mit Christa Várkonyi geschnuppert. Schon der erste Kennenlern-Impuls, den sie mir vermittelt hat, war ein ruhiger, gelassener, unaufgeregter. Die bewusste Wahrnehmung des Atems ist für mich nicht automatisch entspannend. Mag sein, das dies mit dem Ex-Rauchen zu tun hat. Diese lebenslange Ein-Ausatmungs-Zwangs-Automatik ohne Möglichkeit auf Pause hat schon was von Fremdbestimmung im eigenen Körper. Schließlich bin ich meinem Atem von der ersten bis zur letzten Lebenssekunde ausgeliefert. Soweit meine kleine Atem-Philosophie.

Unter der Anleitung von Christa fiel es mir jedoch leicht mich bewusst meinem Atem hinzugeben, mich mit ihm anzufreunden und ihn als heilsame Urquelle meiner geistigen und körperlichen Kraft wahrzunehmen.  Auch die Teilnahme an ihrem Atem-Workshop war für mich eine ganzheitliche Erfahrung, die weit über die Lungenflügel hinaus gegangen ist. Ihre Übungen sind selbst für körperlich Unfitte leicht mitzumachen und in den Alltag einzubauen. Ohne Christa in ihrer Persönlichkeit zu kennen hat sie mir jedoch von Anfang an das beruhigende Gefühl vermittelt,  dass die Distanz zur eigenen Mitte keine Rolle spielt. Wichtig ist es, sich auf den Weg dorthin zu machen. Im eigenen Tempo, Rück-Irr-Umwege inklusive. Dann stellt sich irgendwann der lange Atem ganz von allein ein.