Körperwahrnehmung ist eine wichtige Ressource!

Wenn wir unsere momentane körperliche Verfassung spüren können, haben wir die Möglichkeit, gut für uns zu sorgen, bevor wir durch Krankheitssymptome dazu gezwungen werden! Bei vielen Menschen ist das Wahrnehmen ihres Körpers jedoch durch die Überaktivität des Verstandes stark reduziert. Signale, die zu einer Pause einladen, werden nicht mehr rechtzeitig bemerkt.

In der Atem- und Bewegungsarbeit lernen wir auch, unseren Körper wieder deutlich zu spüren.

Für einen frei fließenden Atem gibt es folgende körperliche Voraussetzungen:

  • Aufrechte, aber möglichst mühelose Haltung; die Körperhaltung wird von Fuß bis Kopf sehr sorgfältig aufgebaut.
  • Die Muskulatur braucht einen guten Spannungszustand „Eutonus“, d.h. nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Spannung.
  • Die Gelenke sollen frei und gelöst sein.

Unser Körper wird durch wohltuende Übungen belebt und in eine gute Verfassung gebracht. So kann sich die Atembewegung ungehindert bis in den Bauch- und Beckenraum ausbreiten – wir werden ruhiger und können wieder „bei uns selbst ankommen“.